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Druckorientierte Schwäche und Muskelfunktion

Stellen Sie sich die Welt oder die Erdkugel mit den klar definierten Längs- und Breitengraden in Form von Linien vor. Würden wir den Ball oder der Kugel Luft entnehmen, so würden die gleichmäßigen Abstände verschwinden und einige Linien sogar überlappen. Weitere Deflation würde diese Linien sogar eindrehen. In gleicher Weise könnte man sich mit dieser Schwäche den Körper eines Kindes vorstellen.

Im gesunden Menschen wird das innere Volumen zusammen mit der Stärke der Fascien gebildet und auf diese Weise auch der gleichmäßige Abstand zum knöchernen Skelett gewahrt. Ist das interne Volumen geschwächt beginnen die Fascien zu rutschen. Die relative Position der Elemente des Skelettes ist somit verzerrt.

 

Was passiert dabei mit den Muskeln?

Im Wesentlichen sind alle unsere Muskeln an zwei oder mehreren Knochen befestigt.

Ein Muskel arbeitet nach dem Prinzip des Zusammenziehens. Die Kontraktion eines beliebigen Muskels bringt zwei Knochen näher zueinander und damit beginnt eine Bewegung.

Ist das Skelett und damit auch der Abstand der Muskel zum Skelett verzerrt, ist auch automatisch de Muskelfunktion beeinträchtigt.

Muskulär skelettäres Ungleichgewicht ist die Folge, das heißt einige Muskel werden sehr kurz und außerordentlich stark (spastisch) und deren Gegenspieler oder Antagonisten lang und schwach.

Mit all der beschriebenen verzerrten Situation innerhalb der Gewebeschichten und des zentralen Nervensystemes ist eine korrekte Funktion unmöglich.

Die sehr verkürzten Muskeln sind permanent übergeladen, während die längeren Partner (Antagonisten) keine Stimulation der Nerven zeigen.